büro für geschichtskommunikation

Wie lässt sich Geschichte darstellen und Vergangenheit vermitteln? Wie „funktioniert“ Erinnerung und wie relevant ist Geschichtskultur für unsere Gesellschaft, also für uns alle? Das sind einige der zentralen Fragen, mit denen ich mich seit über 25 Jahren intensiv auseinandersetze.

Die Vergangenheit ist immer interessant. Weil sie Auskunft gibt über menschliche Verhaltensweisen und gesellschaftliche Strukturen, die unsere Gegenwart prägen. Doch um vergangene Ereignisse und Prozesse zu verstehen, muss man Überreste und Traditionen benennen, interpretieren und zuordnen können.

Meine Schwerpunkte als Historikerin sind Geschlechter- und Sozialgeschichte, Industrie- und Erinnerungskultur. Ich bin als Redakteurin, Kuratorin, Moderatorin und als Lehrbeauftragte an Hochschulen und Bildungseinrichtungen tätig. Zu meinen Auftraggeber*innen zählen Museen, Archive, Vereine, Hochschulen, Stiftungen, Kommunen und Unternehmen.

In der Museums-, Kultur- und Historiker*innenszene des Ruhrgebiets bin ich gut vernetzt und arbeite gerne mit Partner*innen verschiedener Professionen zusammen. Als kommunikativer und interessierter Mensch schätze ich es, Aufträge und Projekte in gutem Kontakt und offener Kommunikation von der Idee bis zur Umsetzung zu realisieren.

Aktuell   Das zum Abschluss des Tag des offenen Denkmals 2021 in Dortmund von mir moderierte Podiumsgespräch „Lokal und regional betrachtet: Sein & Schein in Architektur und Denkmalpflege“ mit V.-Prof. Dr. Alexandra Apfelbaum, Architektur- und Kunsthistorikerin, Richard Schmalöer, Dipl.-Ing. Architekt BDA und Stadtplaner, Philipp Valente, Architekt, und Stadtrat Ludger Wilde, Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen der Stadt Dortmund ist hier nachzuhören.

Am 16. November 2021 haben Dr. Uta C. Schmidt und ich von LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger den LWL-Preis für westfälische Landeskunde 2021 überreicht bekommen. Die Veranstaltung fand auf Zollern statt und war dank der tollen Organisation rundum gelungen.

Im Kontext der Online-Tagung Politikerinnen in der Weimarer Republik – mehr als eine Spurensuche? am 11. November 2021 referierten Uta C. Schmidt und ich über „Politikerinnen in Weimar – endlich der Beginn einer Spurensuche! Erfahrungen mit Forschungen zum Frauenwahlrecht im Ruhrgebiet“. Die abwechslunsgreiche und interessante Tagung war eine Kooperationsveranstaltung von Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Archiv der deutschen Frauenbewegung und der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.Ob die Beiträge veröffentlicht werden, ist noch offen.

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Referenzen

Begegnungsstätte Alte Synagoge, Wuppertal
Bergische Universität Wuppertal
Bürgerstiftung Schwerter Mitte
Büro für Geschichte Stefan Nies, Dortmund/Hamburg
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V., Essen
Denkmalbehörde Dortmund
Gleichstellungsstelle der Stadt Essen
Heesfelder Mühle e.V., Halver
Institut für Stadtgeschichte, Gelsenkirchen
LVR-Industriemuseum Zinkfabrik Altenberg (damals noch Rheinisches Industriemuseum)
LWL-Industriemuseum, Dortmund
LWL-Museumsamt, Münster
MUSEALOG. Die Museumsakademie
Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V.
Regionalverband Ruhrgebiet, Essen
Ruhr Universität Bochum
Ruhrlandmuseum, Essen
Stadt Kamp-Lintfort
Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, Dortmund
Stiftung Zollverein, Essen
Verein der Freunde und Förderer des Hellweg-Museums der Stadt Unna e.V.
Westfälischer Heimatbund
Westfälisches KettenschmiedeMuseum, Fröndenberg

Vita

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, das ich knapp vor dem Ersten Staatsexamen abgebrochen habe, bin ich auf Geschichte im Hauptfach sowie Germanistik und Politikwissenschaft umgeschwenkt. Abgeschlossen habe ich meine universitären Studien mit dem akademischen Grad „Magistra Artium“.

1995 war ich Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Ausstellung „Feuer & Flamme“, habe dann für drei Jahre freiberuflich u. a. für das Rheinische Industriemuseum in Oberhausen gearbeitet, um von 1998 bis 2009 als Geschäftsführerin des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e. V. in Festanstellung zu agieren. Dieser Beschäftigung gehe ich bis heute ehrenamtlich nach.

2009 habe ich mich mit meinem Büro für Geschichtskommunikation selbständig gemacht. Seit 2008 bin ich als Lehrbeauftragte an der Ruhr-Universität Bochum und seit 2020 als Dozentin an MUSEALOG. Die Museumsakademie tätig. Zwischen 2009 und 2014 war ich Lehrbeauftragte am Lehrstuhl von Prof. Dr. Ute Planert an der Bergischen Universität Wuppertal.

Ich bin Mitglied mehrerer Vereine: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V. (Vorstand), Historischer Verein für Stadt und Stift Essen e.V., Steeler Archiv e.V. (Beirat), Bundesverband freiberuflicher Kulturwissenschaftler e.V. (BfK), Deutscher Museumsbund e.V., Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V., Pro Asyl Essen und Frankfurt am Main. Zudem bin ich Genossin der taz und der Büchergilde Gutenberg.

Hier eine Liste mit einigen meiner Texte und Publikationen.

Foto: Ricarda Mohr, Dortmund

Kontakt

abeck ¦ büro für geschichtskommunikation
Susanne Abeck
Hellweg 51
45276 Essen
Tel. 0201.787633
mobil 0163.8252258
kontakt@abeck-bfg.de
Das Foto unten zeigt meine Urgoßeltern. Mein Urgroßvater war Bergmann auf der Zeche Bonifacius in Essen-Kray.

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